Wissenswertes über
das Drei-Giebel-Haus

Auf alten Stadtansichten wie z.B. dem
Corputius-Plan (1566) ist neben der
Salvatorkirche und der Stadtmauer
noch ein Gebäude zu finden, das als
ältestes erhaltenes Wohnhaus bezeich-
net wird: das Dreigiebelhaus, Nonnen-
gasse 8. 1536 erstmals urkundlich er-
wähnt, 1608 an die Duisserner Nonnen
verkauft, spielt das Haus in der Ge-
schichte des Duisserner Klosters bis
zum Beginn des 19. Jahrhunderts eine
wichtige Rolle. Darüber berichtet eine
Dokumentation „Das Duisburger Drei-
giebelhaus" ausführlich, die 1976 aus




Anlaß der Neueröffnung als Künstleratelier
vom Kulturamt der Stadt herausgegeben
wurde. Bevor die Stadt das Gebäude 1961
ankaufte, hatte es seit 1806 als Textilfabrik,
Schule und Wohnhaus sehr unterschiedli-
chen Zwecken gedient.
1976 beginnt mit der kostspieligen Res-
taurierung dieses historisch interessanten
Gebäudes die Ära des Künstlerzentrums
Dreigiebelhaus. Für jeweils mindestens
zwei Jahre nimmt das Atelierhaus ständig
drei Künstler auf, die als Stipendiaten des
Wilhelm-Lehmbruck-Förderpreises aus-
gewählt werden. Die Künstler wohnen
und arbeiten hier.